Klarheit entsteht in Bewegung

Klarheit entsteht in Bewegung – das klingt erstmal simpel. Und ich habe das auch auf die ein oder andere Weise schon oft gehört. Doch vor ein paar Tagen hat es Klick gemacht. Ist es nicht oft so, dass man etwas hört, auf rationaler Ebene auch versteht und irgendwann hört man es aber zum 10ten Mal, irgendwie anders. Oder vielleicht ist man auch einfach dann bereit es wirklich zu verstehen und dann sinkt es so richtig rein. Das war für mich vor ein paar Tagen in einem 2 Minuten Video von Regan Hillyer. Ein großer Shift in meiner Denk- und auch Herangehensweise, so dass mir bewusst wurde – ok, Du darfst und musst unperfekt in Bewegung kommen, so dass die Klarheit entsteht, die Du Dir aktuell wünschst.

„You just need enough bravery for the next step, not the whole staircase“. Unknown

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie lange, wirklich Jahre, es gebraucht hat, diese Homepage zum Leben zu erwecken. Immer wieder habe ich mich im Kreis gedreht, immer wieder habe ich gezögert, immer wieder alles überdacht. Ist es gut genug? Wird sich der Aufwand lohnen? Mit welchen Programm soll ich die Homepage erstellen. Kann ich etwas falsch machen? Ach, wenn ich es jetzt so aufschreibe, dann wird mir ganz schwindelig, was ich mir alles für Gedanken schon vorher gemacht habe und dadurch immer gedanklich busy gehalten habe ohne auch nur einen kleinen Schritt vorwärts zu gehen.

Naja und jetzt ist sie eigentlich so gut wie fertig. Genau der Zeitpunkt an dem ich wirklich aktiv losgegangen bin und mich dem Projekt verschrieben habe. Nicht in einer zwanghaften Art und Weise, nicht im Stress, nicht im Hustle, sondern einfach nur mein Herz geöffnet habe und mich darauf eingelassen habe. Mir selbst und der Aufgabe den Zeit und Raum genommen habe. Das war der Zeitpunkt an dem es sich angefühlt hat, als würde es beginnen zu fließen. Einfach so, ganz leise, nicht laut.

Und das bestätigt immer wieder diesen Gedanken. Klarheit entsteht in Bewegung. Egal was es ist, das man angehen möchte. Es darf begonnen werden und formt sich auf dem Weg und nur in Bewegung und im aktiven Tun entstehen Möglichkeiten, Ideen und Entscheidungen können klar getroffen werden. Und auch dieser Satz, den ich schon x Mal gehört habe bestätigt sich hier. Man darf und man MUSS sogar unperfekt starten und erst dann entsteht langsam ein Bild und es wird klarer.

Doch da gibt es ja noch die liebe Angst. Was werden die Leute denken? Was, wenn es falsch ist? Ich muss erst nochmal recherchieren, mich nochmal informieren. Ich muss es noch präziser ausformulieren. Ich muss doch genau wissen was ich möchte und der Outcome ist. Die Email wird noch x mal durchgelesen. Das Gespräch wird noch x Mal überdacht. In Wahrheit ist es eine Angst. Und dann ist es ja ganz bequem erstmal noch im Modus des Überdenkens zu bleiben. Denn sobald der Schritt getan ist – die Email versendet, die Homepage veröffentlicht, das Gespräch geführt wird, dass schon so lange aufgeschoben wurde. Dann tritt

Welches ist die eine Sache, die Du immer im Kopf zerdenkst? Wo hast Du bisher nicht den ersten Schritt getan, weil es Dir angeblich an Klarheit gefehlt hat? Und frage Dich wirklich an was es liegt, dass Du den ersten Schritt noch nicht gegangen bist. Welches Gefühl kommt auf? Welche inneren Stimmen melden sich. Ist es die Angst? Der Perfektionist? Die Unsicherheit? Die Bequeme?

To you massive success and a deeply love, connected and abundant life.

With love, Annalisa

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