Das ungelebte Potential von Träumen

Manchmal frage ich mich, warum die Träume von den meisten Menschen kleiner werden je älter (größer) sie werden. Wenn wir klein sind, haben wir oft noch so viele und große Träume, wir schmücken sie in den buntesten Farben aus und es würde uns nie, auch nur eine Sekunde, in den Sinn kommen, warum diese Träume sich nicht in der Zukunft verwirklichen lassen. Je älter wir werden schleichen sich langsam Zweifel ein. Als erstes teilt man es mit seinen Eltern und da beginnt es oftmals schon. „Träum nur weiter.“ „Warte erstmal ab bis zu groß bist und du in der Realität aufwachst.“ „Das schaffen nur sehr wenige.“,

„Träume so viel und so groß, wie dein Herz es will. Es ist Dein Traum und braucht keine Akzeptanz von Außen.“

Bei unseren kleinsten Mitmenschen sehe ich oft dieses Funkeln, dieses verschmitztes Lächeln. Die Augen strahlen und in ihren kleinen Herzen ist kein Platz für Zweifel, kein Platz für Zögern und auch kein Platz für Scham zu groß zu träumen.

Und dann beginnt das Leben und geht, wie man so sagt, „seinen Weg“. Bei den meisten werden die Träume kleiner und die Zweifel größer. Die Zweifel an sich selbst und dem was sich erreichen können. Sie fangen an realistisch zu denken und erlauben sich selbst und auch ihren Mitmenschen nicht mehr groß zu träumen. Vielleicht träumt auch noch der ein oder andere groß, aber er würde es nie zu laut aussprechen. Wagen es doch ein paar Menschen dies kund zu tun und sich in die Richtung zu bewegen, wächst entweder Neid oder Freunde und Familie wollen einen schützen. Oft auch in guter Absicht, jedoch völlig fehl‘ am Platz.

Ich wünsche mir Menschen, Verbindungen, Herzen, die sich gegenseitig unterstützen und fliegen lassen. Ich wünsche mir, dass jeder Mensch, ob groß oder klein, alt oder jung, wieder mehr an sich und seine Träume glaubt. Und auch an die Träume seiner Mitmenschen glaubt.

Kein Mensch ist gefeiht vor Neid, dies ist eine natürliche Emotion von uns Menschen, die immer wieder hochkommen kann und natürlich auch darf. Wie jede Emotion hat sie eine wichtige Botschaft für uns und darf gehört werden. Der springende Punkt aus meiner Sicht ist, wie jeder einzelne Mensch mit diesem Gefühl in sich umgeht. Sehe ich darin einen Spiegel, der mir deutlich macht, in welchem Bereich ich selbst einen Mangel spüre und näher hinschauen darf? Oder mache ich alle im Außen und die Umstände dafür verantwortlich. Lasse ich diese Emotion an anderen im Außen aus und mich bestimmen oder nehme ich sie wie ein Detektiv an und gehe auf Spurensuche.

Um den Kreis zu schließen. Was sind die Träume, die Du Dir selbst aktuell verwehrst. Allein schon verwehrst daran zu glauben, dass sie sichtbare Gestalt in dieser Welt annehmen können. Frage Dich, welche Stimme in Dir sagt, dass dieser Traum nicht wahr werden kann. Ist die Stimme männlich oder weiblich? Schließe die Augen und spüre in Dich hinein. Was ist ein erster Schritt, den Du tun darfst, dass sich dieser Traum erfüllt?

Nimm Dir Zeit für Dich und beginn wieder zu träumen, schreib‘ es auf und Du wirst sehen, dass auch Du wieder anfangen kannst zu träumen. Und wenn Du das tust, dann öffnen sich wieder neue Welten.

To your massive success and deeply loved and abundant life. You can have it all.

In love, Annalisa Raphaela

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